So, wie angekündigt gab es gestern abend eine kleine Wilkommensfeier für mich (und andere neue Mitglieder in der Arbeitsgruppe). Natürlich will ich euch die Fotos davon nicht vorenthalten.
Das ganze fand in einem traditionellen Japanischen Restaurant statt. Gegessen wurde an sehr flachen Tischen vor denen man auf einem Kissen auf dem Boden saß. Wie mein Professor bemerkte war ich lustigerweise der einzige der in der traditionellen Sitzweise (wie auf dem Bild zu sehen) Platz genommen hat. Da nach einiger Zeit meine Füße eingeschlafen sind hab ich das allerdings auch nicht die ganze Zeit durchgehalten ^^
Als Vorspeise gab es für Japan typischen rohen Fisch mit ein paar Gewürzen und Soßen (lecker Wasabi ;D). Danach einen Salat und als Hauptspeiße Chankonabe. Das ist eine Art Suppe oder Eintopf die auf den Tischen zubereitet wird. Dabei wird in der Schüssel die man auf dem Tisch sieht in einer recht öligen Flüssigkeit Gemüse, Fleisch, Tofu und andere Sachen gekocht. Chanokonabe ist bekannt dafür, dass Sumo Ringer es essen um ihr Gewicht zu kriegen, da es wohl sehr proteinreich ist. Ich weiß allerdings auch nicht genau wie viel so ein Sumo Ringer davon dann verdrückt. Ich fand es zwar sehr lecker aber von der Menge her hatte ich nicht das Gefühl jetzt platzen zu müssen...
Getränke gab es natürlich auch. Dabei ist es in Japan brauch, dass man sich nicht selber bedient, sondern von seinem Nachbarn eingeschenkt bekommt. Das japanische Bier schmeckt recht mild (zumindest wenn man Jever gewöhnt ist ^^) aber ist auch recht lecker. Natürlich habe ich auch Sake probiert. Dieser wird in kleinen Tonflaschen serviert die man auf den Tischen sehen kann und aus sehr kleinen Tongläsern oder Schalen getrunken. Die Gläser erinnerten mich irgendwie an Shot-Gläser aber auf meine Frage ob man die in einem Zug leert waren die Gesichter leicht entsetzt ;). Auch Shots in Bars werden in Japan wohl nicht wie in Deutschland in einem Zug getrunken.
Der Sake wird warm getrunken (zumindest in der Form in der wir ihn gestern Abend hatten). Er schmeckt eigentlich nicht nach starkem Alkohol, hat aber ca 20% Alokohlanteil und durch die Temperatur kann er in größeren Mengen wohl auch schnell zu Kopf steigen.
Da wir allerdings wärend des Essens noch nicht genug getrunken hatten (wahrscheinlich weil sich niemand vor den Professoren richtig betrinken wollte... ^^) bin ich anschließend noch mit einigen anderen Studenten in eine Bar gegangen. Die Spirituosen in Japan sind eigentlich genau die gleichen wie in Deutschland auch, so dass ich in der Bar auch erstmal einen Amaretto Disaronno bestellen konnte (ich hab zuerst die Flasche hinter der Bar entdeckt und dann die Karte durchsucht ^^). Außerdem gab es eigenltich alles zum Einheitspreis, so dass man z.b. Ballentines, Jack Daniels, Glenfiddich und Ardbeg alle zum selben Preis bestellen konnte...
Heute nachmittag war ich dann mit meinem Tutor Mizukami-san (unteres Bild, 2.v.r) und Ken-san (unteres Bild 1.v.r.) in der Innenstadt von Kyoto und hab mich dort etwas umgeguckt. Werde ich demnächst mal noch Bilder von machen. Allerdings habe ich immer noch Probleme damit mit der Kamera ohne Blitz vernünftige Bilder zu machen und laut Internet bin ich wohl auch nicht der einzige damit.
So what, Lars-san,
AntwortenLöschendas sieht ja richtig zünftig aus und man merkt, dass du dich richtig wohl fühlst. Die Speise- und Getränkekarte rauf und runter, wenn die Hose nicht mehr passt, gib Bescheid. Schön sind sie, die Bilder, da bekommt man richtig Lust, dich zu besuchen. Prima, wieviel Japanisch lernt man so in einer Woche? Liebe Grüße von Jörg und Doris
Hallo Lars,
AntwortenLöschenwir freuen uns immer über Deine Berichte. Oma Gerda hat sich auch alles angeschaut! Der Text war Ihr zu klein, deshalb habe ich Ihr alles vorgelesen.
Herzliche Grüße von Hans und Sigrid