Da ist der Lars in Japan. Mit dem Clock-Tower im Hintergrund :D. Eigentlich wollte ich mich noch am Haupteingang der Uni fotografieren, aber da war heute so nen komischer Stand aufgebaut....
Der Clock-Tower ist direkt am Haupteingang vom Yoshida Main-Campus der Uni Kyoto. Ein Bild vom Haupteingang zusammen mit dem Clock-Tower ist oben rechts im Hintergrund meines Blogs zu sehen (zumindest derzeit, eventuell kommt da in Zukunft noch was anderes hin). Der Yoshida-Campus ist der zentrale Campus der Kyoto University und besteht aus mehreren Teilen (Main, North, South, East, Medicine, Pharmaceutical und Hospital) die jeweils nur durch Straßen getrennt sind.
Außerdem gibts noch den Katsura Campus im Westen und den Uji Campus im Süden der Stadt, mit denen ich allerdings nichts zu tun habe.
Hier links im Bild sieht man die Hauptbibliothek der Universität. Allerdings verfügt die Uni insgesammt über ~50 Bibliotheken die überall verteilt sind. Die entsprechende Fachliteratur findet man daher nur in den Bibliotheken der entsprechenden Institute.
Uns wurde heute erzählt, dass die Uni über insgesammt ca. 60.000 verschiedene Bücher verfügt von denen etwa 1.000 in der Hauptbibliothek zu finden sind.... bei 50 Bibliotheken insgesammt bedeutet das, dass die durchschnittliche Bibliothek über mehr Bücher verfügt als die Hauptbibliothek... naja... soweit ich es gesehen habe ist die Hauptbibliothek auch viel mehr als ein Ort zum Bücher ausleihen. Die oberste Etage steht nur mit Computern voll, die von den Studenten genutzt werden können. Es gibt einen Media-Room in dem man auf einer Heim-Kino-Anlage einige Filme anschauen und Musik hören kann, und natürlich einige Study-Rooms die von Studenten genutzt werden können um zu arbeiten.
Es gibt sogar angeschlossen an die reguläre Bibliothek einen "StudyRoom24" in dem man wie der Name schon sagt rund um die Uhr arbeiten kann. Außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Bibliothek ist dort sogar ein eigenständiger Nachtwächter vertreten. Insgesammt gibt es in Japan auffällig viele Wächter, auch tagsüber, z.B. auch an Ausfahrten von Parkhäusern und -plätzen, die die Autos in den Verkehr lotsen.
Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass Fahrräder in Kyoto ein wichtiges Verkehrsmittel sind? ^^
Das Bild ist leider etwas unscharf, aber so wie hier sieht es vor so ziemlich jedem Gebäude der Universität aus.
Hier das Department of Physics and Astronomy im Yoshida North-Campus in dem ich arbeiten darf. Eigentlich nichts besonderes. Keine Sorge, die Fahrräder verstecken sich hier nur rechts vom Gebäude. Da sieht's ungefähr genau so aus wie auf dem Bild oben ^^
Das Büro in dem ich sitze befindet sich im 1. Stock (2. nach japanischer Zählung ;) ) und die Labore in denen ich arbeite im Keller. Ich wurde heute von einem Kommilitonen darauf angesprochen, dass es im Keller etwas dunkel ist, weil in ganz Japan Strom gespart wird, da seit dem Erdbeben ja ein AKW weniger Strom liefert. Strom sparen. Dunkel. Genau. Das heißt für die Japaner dass nur 5 von 6 Neon-Röhren an der Decke eingeschaltet sind und ich um 3 Uhr Nachmittags im Keller vom Licht her absolut keinen Unterschied zu draußen festestellen kann. Aber naja, ein Physikinstitut spart sicherlich einen Großteil seines Stromverbrauchs ein, wenn es im Keller ein paar Lampen ausschaltet.
Am Freitag bin ich übrigens von meiner Arbeitsgruppe zu einer Wilkommens-Party eingeladen. Da werden wir in ein traditionelles japanisches Restaurant gehen. Ich bin gespannt :D
Hallo Lars,
AntwortenLöschendanke für die weiteren Bilder und Infos. Ich wünsche dir viel Spass auf der Party ;-))
Viele Grüße Doris
Hey,
AntwortenLöschenda musst du aber schnell mal anstänkern mit deinem -Fahrrad;)
Zu dem Stromsparen sag ich jetzt besser nichts, außer, dass die Eigenstrahlung vlt keinen Unterschied erkennen lässt:p
Grüße